Anne Brouillard ist zu Gast im Projektraum für kreative Leseförderung. Sie liest in französischer Sprache aus ihrem sehr besonderen Bilderbuch. Für eine Übersetzung ist gesorgt – es sprechen aber vor allem die Bilder!
Das große Abenteuer einer langen Reise im imaginären Land Chintia zieht nicht nur Kinder in seinen Bann. Chintia ist ein Land, das kein Atlas verzeichnet. Hier erwartet Killiok, der schwarze Hund, ungeduldig die Rückkehr des roten Zauberers Vari von Drunter. Als er keine Nachricht von ihm erhält, begeben er und seine Freundin Veronika sich auf die Suche. Der große Wald ist ihr Ziel, doch ihn zu durchqueren eine Herausforderung. Sie begegnen dem Zeitungsleser Pikkili Mimu, erfahren von Herrn Ysop, der Heiltränke braut, und geraten in den Entführungsfall der Mooskinder. Nachts hören sie Eisenbahnen durch den Wald brausen. Tatsächlich hält ein Zug und bringt sie zum Laboratorium, in dem sie Vari endlich entdecken.
Über diese mal doppelseitig, mal in Comicmanier illustrierte und mit zahlreichen Landkarten gespickte Geschichte staunt man auf jeder Seite! Sie lässt uns eintauchen in eine phantastische Welt, erdacht und bebildert von einer Autorin, deren Name in der französischen Kinderbuchwelt seit Jahren einen großen Klang hat.
wann? Mittwoch, 27. November 2019 um 17 Uhr
wo? Projektraum für kreative Leseförderung, Oranienstraße 45
Für Kinder ab 6 Jahren. Der Eintritt ist frei!
Organisiert von DAS BUCHPROJEKT in Zusammenarbeit mit Dante Connection.
Gefördert von der Kulturabteilung der Botschaft des Königreichs Belgien in Berlin.

Per chi è la notte? Il babbo di Francesco conosceva la risposta e non è più tornato dal bosco, lo hanno preso gli streghi, creature spaventose che si aggirano tra gli alberi. È il 1943 e la seconda guerra mondiale sta per entrare nella la sua fase più sanguinosa: in questo contesto Francesco sta diventando grande. Un romanzo di formazione tenero e coraggioso, intriso di elementi onirici e credenze popolari, che a tratti suona come il racconto di un nonno, uno di quelli che hanno visto la guerra. Un debutto imperdibile! (Giulia Silvestri)
Wir erweitern gerade unser Angebot an vielfältigen inspirierenden italienischen Bilder- und Kinderbüchern, die Kindern Spaß machen, aber auch ihre unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten widerspiegeln! Da kommt bald noch viel mehr von den tollen Verlagen orecchioacerbo, settenove, Topipittori u. v. a.!
In einer Welt mit Spiegelhimmel, über den Zwillingssonnen ziehen, begegnen wir einer vielleicht nicht allzu hübschen Prinzessin, einem still-mutigen Pferdeflüsterer, einem bösen, gefangenen Gott, der die Stunde seiner Rache gekommen sieht und einem altersmüden Drachen. Was das goldene Buch aus der verborgenen Bibliothek, vergrabene Herzen und drei Leute aus dem kleinen Volk mit der Geschichte zu tun haben wird nicht verraten. Ein fesselndes Phantasy-Abenteuer über die Macht von Geschichten – im Guten wie im Bösen. (Syme Sigmund)
Ein Vater wird dement und
Patience Portefeux ist eine erschöpfte Frau, die sich vorbildlich aufreibt zwischen Job und Familie. Das Leben hat sie nicht mit Samthandschuhen angefasst: Die Eltern, „halbseidene Exoten“, teilen den Verlust der Heimat und kompensierten diesen mit
Eine ungewöhnliche Geschichte aus der Vergangenheit in einem Bilderbuch mit außergewöhnlichem Format. Schon auf der ersten Doppelpanoramaseite wird klar: Clara lebt in ärmlichen Verhältnissen in einer kleinen Hütte mit ein paar Hühnern. Ihre Mutter wäscht per Hand mit Waschbrett, sie schickt ihre Tochter mit einem Korb voller Wäsche zu einem Mann, der allein in einem großen Haus lebt, es aber nie verlässt. Den Lohn dafür findet Clara unter der Türmatte. Zwischen Fenster und Vorhang beäugen das Mädchen und der Mann einander, beginnen vorsichtig ein Gespräch. Irgendwann fragt er sie, ob sie lesen könne. Das kann sie, und ab dann liegt jedes Mal, wenn sie die Wäsche bringt, ein Buch an der Türschwelle. Aus diesen vorsichtigen Annäherungen zwischen dem direkten Kind und dem misstrauischen Erwachsenen entwickelt sich eine besondere Freundschaft, die beide voranbringt. Maria Teresa Andruetto benötigt nur wenige Sätze für ihr eindrückliches Anliegen, Kindern mehr Selbständigkeit zuzutrauen. Durch die vielschichtigen Gestaltungsmittel der Illustratorin Martina Trach erreicht diese wahre Geschichte aus Argentinien eine geradezu filmische Dynamik. Zum Immerwiederanschauen! (Stefanie Hetze)
Berlin, Anfang der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Es sind die Jahre der Weltwirtschaftskrise, der Massenarbeitslosigkeit, der Heere von Bettlern, Kriegsversehrten und Verzweifelten in den Straßen der schillernden, lärmenden, rasanten Großstadt. Einigen von ihnen folgt der Roman über vierundzwanzig Stunden, um sie am Ende in einem explosiven Finale aufeinandertreffen zu lassen. Es sind Menschen, die ihre Illusionen, ihre Träume oder sogar ihren Verstand verloren haben, Frauen, die sich aus Not prostituieren, ein Arbeitsloser, der sich mit seinem Schicksal noch nicht abfinden will, ein Kriegsblinder voller Wut.

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Irgendwo im Süden, im Herzen der Stadt, wo die Menschen arm sind und das Gesetz der Straße gilt: Hier wachsen Mimmo, Cristofaro und Celeste auf. Sie haben Träume und Hoffnungen, obwohl ihnen der kindliche Blick längst abhanden gekommen ist.