Gütesiegel für Leseförderung 2018/2019

Wir freuen uns sehr über die erneute Auszeichnung mit dem Gütesiegel für Leseförderung 2018/2019!
Anlässlich des Welttags des Buches wird seit 2008 einmal jährlich ein Gütesiegel an Berliner und Brandenburger Buchhandlungen verliehen, die sich in hervorragender Weise in der Leseförderung engagieren.
Kriterien für die Prämierung sind neben einem sorgfältig ausgewählten Sortiment im Bereich Kinder- und Jugendbuch sowie einer kompetenten Beratung auch die Durchführung von AutorInnenlesungen, die Zusammenarbeit mit Kitas, Schulen und Bibliotheken sowie weitere Aktivitäten der Leseförderung.

In seiner spanndenden Geschichte der Stadtarchitektur spannt Lampugnani einen Bogen von mittelalterlichen Stadtgründungen über Stadtplanungen in der Renaissance und dem Barock bis hin zu den Urbanisierungen in der Moderne. Die Architektur u.a. italienischer Stadtstaaten, der Neuordnung Roms im 16. Jahrhundert, von Paris, Lissabon, London, Barcelona, sizilianischen Städten, von Wien und Berlin (!) werden in ihren Besonderheiten kenntnisreichst dargelegt. Die meist großformatigen farbigen Bilder, Architekturfotos und Pläne laden überdies ein, sich mit Gewinn und Genuß der abendländischen Städtebaukunst zu widmen. (Stefanie Hetze)
Mai 1988: In Westberlin wird der „Revolutionäre 1. Mai“ begangen, in Polen beginnen die Frühjahrsstreiks der Solidarność. Da lernen sich in einer Kreuzberger Kneipe Jan und Wiola kennen. Er, ein Revolutionsromantiker aus Westberlin, sie Doktorandin aus Krakau. Was weiß er über Polen? Nichts. Was weiß sie über Deutschland? Eine Menge. Sie verlieben sich, eine amour fou, eine umkämpfte, platonische Liebe beginnt. Doch eine platonische Liebe ist und bleibt eine Liebe. An all das erinnert sich Jan, fast dreißig Jahre später, als er von Wiola einen Brief bekommt. Ohne zu überlegen fährt er los. Ein zweites Mal von Berlin nach Krakau, die für beide zu einer Schicksalsreise wurde im November 1988.
Bei heftigstem Schneesturm schlittern Rico und Oskar am 24.12. zu Karstadt, um im letzten Moment Weihnachtsgeschenke zu besorgen. Rico kauft etwas für das Baby, das noch im Bauch seiner Mutter schwimmt und Oskar heimlich Damenunterwäsche. Was ist denn mit Oskar los, der seinem Freund alles Mögliche verschweigt und dessen Keller mit einer Wolldecke zugehängt ist? Aber auch Rico geht schon seit dem Sommer eigene Wege und hat eine Clique neuer Freundinnen und Freunde aufgetan, die sich in einem verlassenen Hinterhof in der Urbanstraße (schön wär’s!) treffen. Was alles passiert, wird hier nicht verraten. Andreas Steinhöfel hat wieder gezaubert und eine tolle Freundschaftsgeschichte voll des prallen Kinderlebens in Berlin-Kreuzberg in seinem unnachahmlichen Sound geschaffen. Peter Schössows liebevoll-feine Illustrationen setzen dann noch eins drauf. (Stefanie Hetze)
Emilia Smechowski: Wir Strebermigranten (Hanser Berlin)





