Seit vielen Jahren schon sind wir Fans des italienischen Reise- und Reportagenautors Paolo Rumiz. Umso mehr hat es uns gefreut, als 2017 der atmosphärisch dichte „Reise“bericht „Der Leuchtturm“ („Il ciclope“ Feltrinell 2015) beim österreichischen Verlag Folio erschien – eine echte, heißgeliebte Danteperle! Nun wurde wunderbarer Weise nachgelegt und wir freuen uns riesig, dass Paolo Rumiz „Die Seele des Flusses“ in unserer Buchhandlung vorstellen wird.
Der Po, eine unbekannte Welt, ein grandioses Abenteuer: Kulturgeschichte von Italiens größtem Fluss.
Italiens König der Flüsse ist einer der letzten
blinden Flecken auf der Landkarte. Paolo Rumiz hat ihn zu Wasser erkundet: mit Kanu, Barke, Segelboot, von den Gebirgen des Piemont bis zur Mündung ins Adriatische Meer. Den selbsternannten Argonauten rund um Rumiz erschließt sich eine Welt ungeahnter Freiheiten. Wo oben, hinter dem Damm, der Verkehr tost, regiert auf dem Wasser die Stille, nur die Stimme des Flusses spricht. Die Reisenden lagern an verlassenen Ufern, nachts kreuzen Schmuggler und Piraten ihren Weg, Fischer erzählen von ihren Fängen und die Speisepläne spiegeln die Vielfalt von Natur und Mensch wider.
Es moderiert unsere ehemalige Kollegin, Lektorin und Übersetzerin Judith Krieg.
wann? Mittwoch, 6.6.2018 um 20.15 Uhr
wo? in unserer Buchhandlung
Vorverkauf 6 € / 4 €
Abendkasse 8 € / 5 €


Drei verwegene Geschwister, die fest zusammenhalten – naja, meistens – sind voller Lust auf Schwimmbad, Waffeln mit Sahne und das Leben überhaupt, und sie kennen (und mögen) die Angst vor dem genauso bösen wie dummen Troll.
Kannawoniwasein! Da fährt Finn zum ersten Mal alleine mit dem Zug nach Berlin – und wird prompt beklaut. Zu allem Übel schmeißt ihn dann noch der Schaffner raus, mitten im Nirgendwo. Aber so lernt Finn Jola kennen, die immer einen flotten Spruch draufhat und weiß, wie man auf eigene Faust in die „Tzitti“ kommt. Eine abenteuerliche Reise durch die Walachei beginnt, auf der die beiden einen Traktor kapern, im Wald übernachten, einem echten Wolf begegnen, Finns Rucksack zurückerobern – und richtig dicke Freunde werden. So spannend wie „Emil und die Detektive“ und so cool wie „Tschick“.
Am Samstag, den 9. Juni 2018 findet in der Werkstatt der Kulturen KIMBUK das erste vielfältige Kinderbuchfestival statt. Das Festival richtet sich an Familien mit Kindern, genauso wie an Erziehungsprofis, aber auch Illustrator*innen, Autor*innen und Verlage. Entsprechend wird das Programm organisiert. Das Kinderbuch-Event soll Workshops, Talks und Diskussionen für Eltern, Erziehungsprofis, und Kinderbuchmacher*innen anbieten.
Kosovo-Krieg: 24. März 1999, Einsatz der Nato: 1. Luftangriff, bis 12. Juni 1999, Pristina.
Hund Samson und Kater Roberto sind bettelarm und hungrig. Als Samson eine Pension am Meer erbt, machen sich die beiden Freunde auf, dort ihr Glück zu versuchen. Was sie erwartet ist eine Bruchbude, in der es spuken soll, doch voller Elan und Ideen machen sie sich ans Werk und können bald die ersten Gäste begrüßen.
Nach der Beerdigung ihres Vaters trifft die Anthropologin August, die weltweit forscht, in der New Yorker U-Bahn zufällig ihre Jugendfreundin Sylvia. Die beiden waren zusammen mit Angela und Gigi im Brooklyn der Siebziger engste Freundinnen gewesen. Statt sich nach über 20 Jahren auszutauschen, steigt sie nach kurzer Begrüßung vorzeitig aus, fängt aber an, sich an früher zu erinnern. Wie es ihr, ihren Freundinnen erging, ihre Träume, Hoffnungen und Realitäten unter unterschiedlich schwierigen Startbedingungen. Die vielen Ereignisse aus ihrer Teenagerzeit, alltägliche und dramatische, verdichtet sie in ihrem Roman in intensiven Momentaufnahmen, die eindrucksvoll ein Panorama auffächern, wie es war, als afroamerikanisches Mädchen aufzuwachsen und erwachsen zu werden.
Berlin 1938. Der wohlhabende jüdische Kaufmann Otto Silbermann verliert in der Nacht vom 9. November seine Wohnung und seine Firma, nur einen Koffer mit Geld kann er retten. Verzweifelt und in steter Angst, verhaftet zu werden, lebt er die folgenden Wochen in Zügen, fährt kreuz und quer durch Deutschland. Er trifft auf Menschen aller Couleur, Nazis, mutige Helfer, Mitläufer oder Flüchtlinge wie er selbst. Silbermann ist kein Held, er traut sich den illegalen Grenzübertritt nicht zu, und zerbricht immer mehr an der Ausweglosigkeit seiner Situation sowie dem Unglauben darüber, dass Recht kein Recht mehr ist in diesem seinem Land.
Wir freuen uns auf Samstag, den 24. März 2018 – den Indiebookday! Heißt, den (in)offiziellen Feiertag der unabhängigen Verlage.