Feltrinelli 2020, pp. 256, € ca. 21,80
(aggiornato marzo 2021)

Monica Vitti: sono in pochi a non conoscerla. Il suo nome evoca tanti volti di donne, personaggi spigolosi, sfuggenti, comici o sofferti di film indimenticabili. In occasione dell’ottantanovesimo compleanno di una delle più grandi Signore del cinema italiano Eleonora Marangoni regala a lei e a tutti i suoi osservatori questo libro magico, intriso della grazia enigmatica del volto di Monica. Si tratta di una serie di “Finzioni”, per dirlo con Borges, rappresentazioni a volte romanzate, altre volte fedelmente trasposte, delle numerose donne interpretate dall’attrice. Ci sono quasi tutte, da Assunta (La ragazza con la pistola), a Claudia (L’Avventura), passando per Dea (Polvere di stelle), Giuliana (Deserto rosso) e arrivando a Margherita (Scandalo segreto). Leggere queste pagine è un modo delizioso per celebrare Monica Vitti, scomparsa dalle scene da decenni, ma sempre presente negli occhi e nei ricordi di chi non può dimenticare il suo sguardo e la sua voce. (Giulia Silvestri)

Italien ist seit jeher von unendlichen Strömen Reisender von Nord nach Süd beschrieben worden, das Land scheint komplett auserzählt zu sein. Was für eine Überraschung ist es dann, mit dem vor kurzem übersetzten Buch des Reiseschriftstellers Paolo Rumiz eine der letzten unbekannten Terrains Italiens zu entdecken! Mit wechselnden Begleitern und unterschiedlichen Booten ist er
In den Bergen im Norden Albaniens herrscht auch in kommunistischen Zeiten eine archaische Welt, in der die Geschlechterrollen fest zementiert sind. Für Frauen gibt es gar keinen Bewegungsraum. Nur wenn sie Jungfrau sind und ganz ihrem Geschlecht entsagen, können sie übertreten und als Mann lebend männliche Rechte erwerben. So bestimmt es das Gewohnheitsrecht Kanun.
Ein Palazzo in einer lauten engen Straße Neapels, der Stadt der Wunder, des Blutes und der Legenden, der Stadt, in der die Schrecken des 2. Weltkriegs noch sehr real sind, erzählt aus der Perspektive eines 13-jährigen Schreinergehilfen. Seine Ablösung von der Kindheit und seine Mannwerdung bilden den äußeren Rahmen der Geschichte, in der es eigentlich ums Leben und Sterben geht, ums Loslassen und Halten, um das im Vergleich stille Hochitalienisch zum direkten Neapolitanisch.