Das Leben der Nica Rothschild, aus dem Englischen von Hainer Kober, Berlin Verlag 2013, nur als E-Book bestellbar, € 10,99
(Stand März 2021)
Seit einigen Jahren gibt es einen Schatz für Fans: „Die Jazzmusiker und ihre drei Wünsche“ mit Polaroidfotos und Kurzinterviews aller Jazzgrößen aus dem New York der 50er und 60er, gehoben von Pannonica de Koenigswarter. Wer war aber diese Adlige, Millionenerbin aus Europa, die mit Bentley im Pelzmantel in die kleinen Clubs fuhr, zahlreiche Musiker unterstützte, die Thelonious Monk liebte, in deren Hotelsuite Charlie Parker starb…?
Nica, eine geborene Rothschild, aufgewachsen in unvorstellbarem Reichtum in einer der mächtigsten Familien der Welt, sollte sich als Tochter an das enge Rollenbild für die Frauen der Rothschilds anpassen und innerhalb der Familie heiraten. Ihre Rebellion dagegen, ihre Kompromisse und wie ihre große Liebe zum Jazz und seinen Protagonisten sie zu einem radikal anderen Leben führten, zeichnet ihre Großnichte Hannah Rothschild in dieser beeindruckenden Zeitgeschcihte und Biografie nach. (Stefanie Hetze)

Manhattan, einige Jahre nach 9/11. Julius, ein gebildeter junger Psychiater nigerianisch-deutscher Herkunft, läuft in jeder freien Minute durch die pulsierenden Straßen New Yorks. Er lässt sich kreuz und quer treiben, beobachtet, betrachtet, kommt an allen möglichen Orten mit den unterschiedlichsten Bewohnern der Metropole in Kontakt, debattiert und philosophiert mit ihnen. Ihre Geschichten und Wahrnehmung verzahnt er mit seinen eigenen Erfahrungen als schwarzer Einwanderer in den USA, mit seiner Kindheit in Nigeria, seinen Lektüren, seiner Vorliebe für klassische Musik.
Ein besonderer Tag: Trixie kann es kaum erwarten, ihren Kitafreundinnen und Freunden ihr neues Kuscheltier vorzustellen. Nur welch herbe Enttäuschung: Sonja hat auch einen Plüschhasen dabei, der wie ihrer aussieht! Die beiden Mädchen streiten so lange, bis ihre Hasen eingesammelt werden. Von dem, was dann passiert, sei hier nichts verraten, außer dass sich ihre Väter mächtig ins Zeug legen müssen. Für seine Geschichte aus dem familiären Alltag hat Mo Willems eine eigene visuelle Sprache entwickelt. Hintergrund bilden Schwarz-Weiß-Fotos von Brooklyn, im Vordergrund sind – mit Tusche gezeichnet und koloriert – Trixie und Sonja mit ihren Familien, die unterschiedlichen Kinder und Menschen in der Kita und auf den Straßen der Stadt zu sehen. Da gibt es in diesem Graphic Novel-Bilderbuch neben der spannenden und anrührenden Geschichte viel Unterschiedliches zu entdecken, ein großer Spaß! (Stefanie Hetze)