Katharina Mevissen: Ich kann dich hören

Wagenbach Verlag, 168 S. mit Playlist zum Buch, € 19,-

Mevissen_katharina_Ich_kann_dich_hören_Dante_Connection_Buchhandlung_DanteperleNach außen hin scheint alles zu stimmen. Osman studiert relativ erfolgreich Cello, er spielt Fußball, wohnt in einer WG und bandelt mit einer Mitbewohnerin an – ein Studentenleben eben. Doch hinter der Oberfläche kratzt es gehörig. Ohne Kontaktlinsen sieht er schlecht. Sein Dozent bescheinigt ihm eine gute Spieltechnik, aber emotionale Schwachstellen. Mit seinem Vater, einem Profimusiker, will er keinen Kontakt mehr, seiner Tante, seiner Ziehmutter, hört er nicht richtig zu und erzählt nichts von sich. Auch mit seiner Mitbewohnerin kommt er sich nicht wirklich näher. Erst der Zufallsfund eines besprochenen Diktiergeräts bringt ihn dazu, mal jemandem wirklich zuzuhören. Was er da aus einem anderen Leben mitkriegt, dem einer Frauenstimme und ihrer gehörlosen Schwester, lässt ihn nicht los und öffnet ihm die Ohren für sein eigenes Umfeld.
Um das Nichtzuhören, Nichthören und Zuhören, um Stimmen,  Töne und Schweigen, um Musik und Stille  kreist Katharina Mevissens faszinierender Roman, ein Debütschatz. (Stefanie Hetze)

Leseprobe

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Dienstag 5.3.

Katharina Mevissen: Ich kann dich hören (Wagenbach)

Mevissen_KatharinaNach außen hin scheint alles zu stimmen. Osman studiert relativ erfolgreich Cello, spielt Fußball, wohnt in einer WG und bandelt mit seiner Mitbewohnerin an – ein Studentenleben eben. Doch hinter der Oberfläche kratzt es gehörig. Ohne Kontaktlinsen sieht er schlecht. Sein Dozent bescheinigt ihm eine gute Spieltechnik, aber emotionale Schwachstellen. Mit seinem Vater, Mevissen_katharina_Ich_kann_dich_hören_Dante_Connection_Buchhandlung_Danteperleeinem Profimusiker, will er keinen Kontakt, seiner Ziehmutter, hört er nicht richtig zu und erzählt nichts von sich. Auch mit seiner Mitbewohnerin kommt er sich nicht näher. Erst der Zufallsfund eines besprochenen Diktiergeräts bringt ihn dazu, jemandem wirklich zuzuhören. Um das Nichtzuhören, Nichthören und Zuhören, um Stimmen,  Töne und Schweigen, um Musik und Stille  kreist Katharina Mevissens faszinierender Roman, ein Debütschatz.

wann? Dienstag, 5. März um 20.00 Uhr

Musikalische Intermezzi gespielt von der Cellostudentin Leonie Broll!

Vorverkauf 6 € / 4 €
Tageskasse 8 € / 5 €

Katharina Mevissen ist 1991 geboren und bei Aachen aufgewachsen. An der Universität Bremen hat sie Kulturwissenschaft und transnationale Literaturwissenschaft studiert und in Berlin eine Drehbuch-Ausbildung absolviert. Bis 2017 war sie Heinrich-Böll-Studienstipendiatin. Für ihr Romanmanuskript erhielt sie das Bremer Autorenstipendium 2016. Heute lebt und arbeitet sie als freie Autorin in Berlin, zudem leitet sie die von ihr mitgegründete gebärdensprachliche Literaturinitiative »handverlesen«.