Italienische Canzoni für Kinder und ihre Familien – Sonntagskonzert in der Nürtingen Grundschule für alle
Mit viel Charme, Musikalität und Humor präsentiert die italienisch-deutsche Band …e la luna? italienische Canzoni, die sie in ihren 2sprachigen Kinder-CD-Büchern veröffentlicht haben. Diese sind abwechslungsreich mit Illustrationen der Künstler*innenstars der Labor Ateliergemeinschaft geschmückt, also u.a. von Anke Kuhl, Moni Port, Philip Waechter, Jörg Mühle.
… e la luna? spielt Musik, die glücklich macht, und Kinder ganz besonders toll finden. Es ist eines der ersten Konzerte nach dem leider viel zu frühen Tod des Bandmitglieds Martin Klenk. Wir freuen uns sehr auf Eva Spagna und Holger Schliestedt.
Eva Spagna singt nicht nur die italienischen Lieder. Mit Gesten, Körpersprache, Stimme und Mimik verwandelt und überträgt sie die italienischen Texte, so dass alle sie gut verstehen können.
In Kooperation mit der Bibliothek der Nürtingen-Grundschule, Mariannenplatz.
Wir begleiten die Veranstaltung mit einem deutsch-italienischen Kinderbüchertisch.
wann? Sonntag 25.8.2019 um 11 Uhr
wo? in der Nürtingen-Grundschule am Mariannenplatz
Eintritt frei


Madame will ungestörte Zeit mit ihrem Liebhaber verbringen. Daher übergibt sie ihre Tochter Zazie ihrem Bruder, der als Frauendarsteller in einem Nachtclub arbeitet. Bei ihrem Onkel lernt Zazie seine Frau kennen, einen Taxifahrer, eine Kellnerin, einen Papagei und vor allem das überbordende Paris. Zazie aber hat einen Herzenswunsch – sie will mit der Metro fahren! Doch die wird ausgerechnet an diesem Wochenende bestreikt. Dachten wir bisher! Aber nach sechzig Jahren kommt hier in der Übersetzung des preisgekrönten Frank Heibert die erweiterte Ausgabe des Romans, mal schauen, was da passiert … es moderiert Übersetzerkollege Hinrich Schmidt-Henkel.

Innerhalb weniger Jahre hat Sebastian Guggolz seinen Verlag zu einer viel beachteten Stimme in der literarischen Landschaft gemacht. Er konzentriert sich auf Regionen, die nicht im allgemeinen Fokus stehen, sorgt für glänzende Übersetzungen, bestes Lektorat, feinste Ausstattung und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, so 2016 mit der Übersetzerbarke und 2017 mit dem Förderpreis der Kurt Wolff Stiftung. Sebastian Guggolz stellt Neuerscheinungen und einige Herzensbücher vor.
hat. Aber auch wie viel Einfluss andere darauf haben, wer wir sind. Özlems Wut darüber bahnt sich ihren Weg, leise zunächst, dann allerdings, bei einem Streit mit ihren Freunden, ungebremst: Von Rassismus ist die Rede und von Selbstmitleid, von Scham und Neid, von Ausgrenzung und Minderwertigkeitsgefühlen. Ihre Geschichte will Özlem von nun an selbst bestimmen und selbst erzählen. Wie das geht, muss sie erst noch herausfinden.
ist ein Trostbuch für alle Deutschlernenden und deren Angehörige, für Expats, Einwanderer und Menschen in mehrsprachigen Liebesbeziehungen. Und es ist ein herrliches Vademecum für alle Lauchs, die glauben, die deutsche Sprache bereits zu kennen – und Spaß an ihr haben. Provokant, erhellend und unterhaltsam gelingt Abbas Khider dabei auch ein satirischer Blick auf die deutsche Gesellschaft.
Nach außen hin scheint alles zu stimmen. Osman studiert relativ erfolgreich Cello, spielt Fußball, wohnt in einer WG und bandelt mit seiner Mitbewohnerin an – ein Studentenleben eben. Doch hinter der Oberfläche kratzt es gehörig. Ohne Kontaktlinsen sieht er schlecht. Sein Dozent bescheinigt ihm eine gute Spieltechnik, aber emotionale Schwachstellen. Mit seinem Vater,
einem Profimusiker, will er keinen Kontakt, seiner Ziehmutter, hört er nicht richtig zu und erzählt nichts von sich. Auch mit seiner Mitbewohnerin kommt er sich nicht näher. Erst der Zufallsfund eines besprochenen Diktiergeräts bringt ihn dazu, jemandem wirklich zuzuhören. Um das Nichtzuhören, Nichthören und Zuhören, um Stimmen, Töne und Schweigen, um Musik und Stille kreist Katharina Mevissens faszinierender Roman, ein Debütschatz.
plaudert und sprudelt und erinnert sich: An ihre chaotische Großfamilie mit sechs verrückten Tanten, an die unüberschaubare Schar von Cousinen und Cousins, an Reisen nach Mekka, erste Auftritte als „Girl Group“, an den Gebetspyjama ihrer Oma oder frühe Versuche eines eigenen Friseursalons.
Der junge Odidi Oganda wird 2007 während der auf die Wahlen folgenden Unruhen in Nairobi erschossen. Auf der Familienranch versammeln sich die Hinterbliebenen: seine Schwester, die seit Jahren in Brasilien lebt, der Vater, ein ehemaliger Polizist, und seine
Mutter Akaima. Alle drei versuchen, die Trauer auf ihre eigene Art zu verarbeiten. Meisterlich entfaltet Owuor die Familiengeschichte, in der keiner frei ist von Schuld und die eng mit der kenianischen Geschichte verwoben ist. Ein Roman, der den Leser in den Bann schlägt und die vielschichtigen Verhältnisse und die verschlungene Geschichte des Landes greifbar werden lässt.
Schon ihr Debüt „Der Russe ist einer, der Birken liebt“ beeindruckte uns nachhaltig und auch ihre folgenden Romane zählen allesamt zu unseren Danteperlen. Umso mehr freuen wir uns, aus erster Hand von Olga Grjasnowas literarischen Vorbildern zu erfahren. Die Dantedamen empfehlen dazu ihre Lieblinge der Saison. In aller Muße kann auch nach weihnachtlichen Geschenken gestöbert werden. Für alle unabhängigen Leserinnen und Leser gibt es wie immer kulinarische Köstlichkeiten zu probieren!