
Jörg Sundermeier: 11 Berliner Friedhöfe, die man gesehen haben muss, bevor man stirbt (be.bra)
Berlins Friedhöfe werden oft von Leuten genutzt, die nicht trauern, sondern sich entspannen wollen – abseits der großen Parks, in denen man von Skateboardern überfahren wird und von Musikanten nicht immer angenehm überrascht. Aber einige Friedhöfe können noch viel mehr: Sie bieten Überraschendes und Erbauendes, Verstörendes und Horizonterweiterndes. Wer sich auskennt, kann zum Beispiel Zwiesprache mit Hegel oder Fanny Hensel halten, nächtliche Gespenster jagen oder in umgebauten Friedhofskapellen Kaffee trinken und über das Leben nachsinnen. Jörg Sundermeier verrät, welche elf Berliner Friedhöfe man unbedingt besucht haben sollte, bevor man selbst ins Grab sinkt.
wann? Mittwoch, 25.10.2017 um 20.15 Uhr
Vorverkauf 6 € / 4 €
Abendkasse 8 € / 5 €

Unsere Kollegin Judith Krieg hat gemeinsam mit dem italienischen Autor Mario Desiati im Wieser Verlag einen Erzählband über Apulien veröffentlicht.
Wir freuen uns riesig und möchten diese wunderbare Auszeichnung gemeinsam mit Euch und Ihnen feiern und laden dazu sehr herzlich ein.




Wir laden ein zu einem vormittäglichen Plausch mit Britta Jürgs, einer der ganz wichtigen Stimmen der unabhängigen Bücherwelt – nicht nur, aber auch in Berlin. Sie ist Verlegerin des
In einem Pariser Bus der Linie S beschimpft ein junger Mann mit Hut einen älteren Herrn, setzt sich dann auf einen freien Platz und taucht zwei Stunden später an der Gare Saint-Lazare wieder auf, wo einer ihm sagt, sein Überzieher habe einen Knopf zu wenig. Die Stilübungen bilden das Kunststück, diese Alltagsepisode in über hundert Varianten zu präsentieren – ob als Komödie, Sonett, Haiku, Traum, Amtsschreiben oder Verhör, in Alexandrinern oder Jugendstil, ob kulinarisch, mengenmathematisch, lautmalerisch, weiblich oder reaktionär.