RECHERCHEWORKSHOP für AUTOR*INNEN
mit Lene Albrecht und Laura Lichtblau
Oft gibt es einen Impuls oder Ausgangspunkt, dann aber verliert man sich in einer (aufgeschobenen) Recherche – oder lässt sich von einer fiesen Schwellenangst ganz abhalten. In einem Auftaktworkshop stellen die beiden Autorinnen verschiedene Methoden vor, z.B. Archivarbeit, partizipative Recherche oder „Machen als Recherche“. Im Anschluss steht die eigene Idee im Mittelpunkt. Jede Woche werden kurze Prompts als Einladung versendet, sie mit unterschiedlichen Mitteln weiterzuentwickeln. Über die Ergebnisse wird am zweiten Termin ausgetauscht. Welche Spuren sind hier bereits angelegt und welche lohnt es weiter zu entwickeln.
Kompaktworkshops I und II
wann? am 10.06. und 01.07. jeweils 18-21 Uhr
wo? in der O45
Anmeldung bis spätestens 07. Juni und weitere Infos hier: recherchesommer@gmail.com
Kosten pro Teilnehmer*in 195 Euro (inkl. beider Workshops, Impulsen zwischen den Terminen und einer Lesung)

Warum Sardinien so glücklich macht oder das Geheimnis eines langen Lebens – so lautet der Untertitel des Buches, das die vielen Facetten des sardischen Lebens erkundet: gutes Essen, viel Bewegung, unberührte Natur und starke soziale Bindungen. Das Buch lädt ein zu einer inspirierenden Reise über die einzigartige Mittelmeerinsel, auf der Tradition, Gemeinschaft und modernes Lebensgefühl harmonisch zusammenkommen. Ein liebevoller Appell, das Beste der mediterranen Lebenskunst in den eigenen Alltag zu integrieren.


Spanien, 1939, der Bürgerkrieg ist gerade vorbei, die Protagonist*innen des Romans sind vornehmlich Republikaner*innen, Besiegte. Auf Grundlage von Zeitzeug*innenberichten und in erster Linie aus der Perspektive von Frauen schildert „Was Hortensia nicht mehr erzählen konnte“ die desaströsen Zuständen in den Gefängnissen, die Willkür, die Gewalt, Krankheiten. Der Roman erzählt aber auch von Zusammenhalt und Schwesternschaft, von kleinen Siegen und großer Treue, erzählt vom Leben der Guerillas in den Bergen und dem Leben der Zurückgebliebenen in der Stadt.
Es ist der mutige Kick einer Frau in die Weichteile eines bewaffneten Mannes während einer Demonstration im Libanon, der dieses Buch initiiert. Andrea Böhm nimmt uns mit auf eine historische Weltreise: Suffragetten in den USA, Luchadoras in Mexiko, Agoije in Benin. Sie folgt keiner Chronologie, sondern mäandert assoziativ entlang von Reiseerinnerungen und Recherchefunden sowie ihrer eigenen Biografie. So lesen wir innerhalb weniger Seiten von den schlagenden Weibern in den Bärengärten Londons im 18. Jahrhundert und den US-amerikanischen Toughman Contests in West Virginia in den 2000er Jahren. Fighting like a Woman ist abwechselnd historisches Sachbuch, weltpolitische Reportage, Reisebericht sowie biografischer Essay.
Wir nehmen als Buchhandlung am 9. März am 
Rinah Lang PERI MENO
Nach ihrem grandiosen Roman Wie die Gorillas (einer Danteperle) hat